Soparnik (Kroatischer Mangold-Fladen)
Ein traditioneller, herzhafter Fladen aus der dalmatinischen Region Poljica. Bestehend aus zwei hauchdünnen Teigschichten und einer würzigen Mangoldfüllung, besticht dieser Klassiker durch sein intensives Knoblaucharoma und die knusprige Textur.
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Zubereitung
Vorbereitung der Füllung
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1
Mangold vorbereiten
Wasche den Mangold gründlich und entferne die harten Stiele komplett. Schneide nur die grünen Blätter in feine Streifen. Es ist entscheidend, dass der Mangold vollkommen trocken ist, damit der Fladen nicht durchweicht.
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2
Füllung mischen
Vermenge die Mangoldstreifen in einer großen Schüssel mit den fein gehackten Frühlingszwiebeln und der Petersilie. Gib 3 Esslöffel Olivenöl und etwas Salz hinzu und knete alles kurz mit den Händen durch, bis das Volumen leicht zusammenfällt.
Teigherstellung
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1
Teig kneten
Mische Mehl, Salz, Wasser und Olivenöl in einer Schüssel. Knete die Masse für etwa 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig, der nicht mehr an den Händen klebt.
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2
Teigruhe
Teile den Teig in zwei gleich große Kugeln. Decke sie ab und lasse sie an einem warmen Ort für mindestens 30 Minuten ruhen, damit sich das Klebereiweiß entspannt und der Teig später hauchdünn ausgerollt werden kann.
Formen & Backen
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1
Ausrollen
Rolle die erste Teigkugel auf einer bemehlten Fläche kreisrund und extrem dünn aus (ca. 2-3 mm). Lege diesen Boden auf ein mit Maisgrieß bestreutes Backblech.
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2
Füllen
Verteile die Mangoldmischung gleichmäßig auf dem Boden, lasse dabei einen Rand von etwa 2 cm frei.
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3
Verschließen
Rolle die zweite Teigkugel ebenso dünn aus und lege sie als Deckel über die Füllung. Schlage den überstehenden Rand des unteren Bodens über den oberen Deckel und drücke ihn fest, um den Fladen zu versiegeln.
-
4
Backvorgang
Backe den Soparnik im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Ober-/Unterhitze) für etwa 15-20 Minuten, bis er goldbraun und knusprig ist. Sollten sich große Luftblasen bilden, stich diese vorsichtig mit einer Gabel ein.
Veredelung
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1
Knoblauch-Finish
Presse den Knoblauch in das restliche Olivenöl. Bestreiche den noch heißen Fladen großzügig mit dieser Mischung, sobald er aus dem Ofen kommt.
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2
Servieren
Lasse den Soparnik kurz abkühlen und schneide ihn dann traditionell in Rautenform (Rhomboids), um ihn warm oder bei Zimmertemperatur zu genießen.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Soparnik – Foto: Popo le Chien (CC0)
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