Frische Maltagliati - Handgemachte italienische Eierpasta
Maltagliati, wörtlich 'schlecht geschnitten', sind der Inbegriff rustikaler italienischer Pasta-Kunst aus der Emilia-Romagna. Diese unregelmäßigen Teigstücke entstehen traditionell aus den Resten der Tagliatelle-Herstellung und überzeugen durch ihren bissfesten Charakter. Sie sind die perfekte Einlage für sämige Bohnensuppen oder kräftige Saucen.
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Zubereitung
Vorbereitung des Teigs
-
1
Mehl sieben
Siebe das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche oder ein großes Holzbrett und forme in der Mitte eine tiefe Mulde.
-
2
Eier verquirlen
Schlage die Eier in die Mulde und gib eine Prise Salz hinzu. Verquirle die Eier vorsichtig mit einer Gabel und arbeite dabei nach und nach etwas Mehl vom Rand ein.
- 💡 Achte darauf, dass die Eier nicht aus der Mulde laufen, bis der Teig dicker wird.
-
3
Teig kneten
Knete den Teig mit den Händen kräftig durch, sobald er fest genug ist. Bearbeite ihn etwa 10 Minuten lang, bis er glatt und elastisch ist.
Ruhen & Ausrollen
-
4
Ruhephase
Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lasse ihn bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen, damit sich das Gluten entspannen kann.
-
5
Ausrollen
Rolle den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz gleichmäßig aus. Er sollte dünn sein, aber noch etwas Biss haben (ca. 1-2 mm).
Formen & Kochen
-
6
Schneiden
Schneide den ausgerollten Teig mit einem Messer oder Teigrädchen in unregelmäßige Rauten, Dreiecke oder Trapeze. Perfektion ist hier nicht gefragt – die Unregelmäßigkeit macht den Charme aus.
-
7
Garen
Gib die Maltagliati in reichlich kochendes Salzwasser. Sie benötigen nur wenige Minuten (ca. 2-3 Min.), bis sie an der Oberfläche schwimmen und 'al dente' sind.
- 💡 Traditionell werden Maltagliati oft direkt in einer Bohnensuppe gekocht, um die Stärke für die Bindung zu nutzen.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Wikipedia-Bild - Pasta_2006_3.jpg - Foto: No machine-readable author provided. ChiemseeMan assumed (based on copyright claims). - PUBLIC DOMAIN
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