Klassische Maltagliati – Die italienische „schlecht geschnittene“ Pasta
Maltagliati sind der Inbegriff der rustikalen italienischen Küche. Diese unregelmäßig geschnittenen Teigwaren aus der Emilia-Romagna bestechen durch ihre charmante Unvollkommenheit und nehmen Saucen sowie Eintöpfe hervorragend auf.
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Zubereitung
Teigzubereitung
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1
Mehlquelle formen
Siebe das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche und forme in der Mitte eine tiefe Mulde. Gib die Eier und die Prise Salz hinein.
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2
Mischen und Kneten
Verquirle die Eier vorsichtig mit einer Gabel und arbeite dabei nach und nach das Mehl vom Rand ein. Knete die Masse anschließend mit den Händen etwa 10 Minuten lang kräftig durch, bis ein glatter, elastischer und seidig glänzender Teig entsteht.
- 💡 Sollte der Teig zu trocken sein, füge tropfenweise Wasser hinzu. Ist er zu klebrig, hilft ein wenig zusätzliches Mehl.
-
3
Teigruhe
Wickle den Teig fest in Frischhaltefolie ein und lasse ihn bei Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten ruhen. Dies entspannt das Gluten und erleichtert das spätere Ausrollen.
Formen und Schneiden
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1
Ausrollen
Teile den Teig in kleinere Portionen. Rolle jedes Stück auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz oder einer Pastamaschine sehr dünn aus (etwa 1-2 mm Dicke).
-
2
Unregelmäßiger Zuschnitt
Schneide den Teigfladen mit einem Messer oder Teigrad in etwa 3-5 cm breite Streifen. Schneide diese Streifen dann in unregelmäßige Rauten, Dreiecke oder Trapeze. Perfektion ist hier ausdrücklich nicht erwünscht!
- 💡 Klassische Maltagliati entstehen oft aus den Resten, die beim Zuschneiden von Tagliatelle oder Ravioli übrig bleiben.
Kochen
-
1
Garen in Salzwasser
Bringe einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen. Gib die Pasta hinein und koche sie für ca. 2-4 Minuten, bis sie an der Oberfläche schwimmt und 'al dente' ist.
-
2
Anrichten
Hebe die Pasta mit einem Schaumlöffel direkt aus dem Wasser in die vorbereitete Sauce oder einen deftigen Bohneneintopf.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Maltagliati bulk – Foto: Popo le Chien (CC0)
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