Takuan (Traditioneller gelber eingelegter Daikon-Rettich)
Takuan ist ein Herzstück der japanischen Tsukemono-Kultur. Dieser durch Fermentation haltbar gemachte Daikon-Rettich besticht durch seine leuchtend gelbe Farbe, eine unvergleichlich knackige Textur und ein komplexes Aroma aus süßen, salzigen und würzigen Noten.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Vorbereitung und Trocknen
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1
Rettich reinigen
Wasche die Daikon-Rettiche gründlich mit einer Gemüsebürste ab. Entferne die Blätter, hebe sie aber für später auf.
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2
Lufttrocknen
Binde die Rettiche paarweise am dicken Ende mit Küchengarn zusammen. Hänge sie an einem kühlen, schattigen und gut belüfteten Ort für ca. 1 bis 2 Wochen auf, bis sie so biegsam sind, dass sie sich ohne zu brechen zu einem Kreis formen lassen.
Vorbereitung der Fermentationsbasis
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1
Mischung herstellen
Vermische in einer großen Schüssel die Reiskleie mit Salz, Zucker und Kurkuma gleichmäßig.
- 💡 Das Kurkumapulver sorgt für das typische, appetitliche Goldgelb des fertigen Takuans.
-
2
Aromaten vorbereiten
Schneide den Kombu und die Chilischote in kleine Stücke und stelle sie bereit.
Einlegen und Fermentieren
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1
Schichten
Bedecke den Boden des Fermentationsgefäßes mit einer dünnen Schicht der Kleie-Mischung. Schichte die getrockneten Rettiche eng aneinander darauf. Lücken können mit abgeschnittenen Rettichstücken gefüllt werden.
-
2
Würzen
Bestreue jede Schicht Rettich mit der Kleie-Mischung, einigen Kombu-Streifen, Chili und Persimonschalen. Wiederhole den Vorgang, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
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3
Abschließen
Decke die oberste Schicht mit den getrockneten Daikon-Blättern ab, um den Rettich vor direktem Kontakt mit dem Gewicht zu schützen.
-
4
Beschweren und Reifen
Lege einen passenden Deckel oder Teller auf die Masse und platziere ein schweres Gewicht darauf. Decke das Gefäß mit einem Tuch ab und lasse es an einem kühlen, dunklen Ort für mindestens 2 bis 4 Wochen fermentieren.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Takuan – Foto: Alice Wiegand, (Lyzzy) (CC BY-SA 3.0)
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