Klassischer norddeutscher Brathering
Ein zeitloser Klassiker der Küstenküche: Frische 'grüne' Heringe werden goldbraun gebraten und in einer fein abgestimmten, würzig-sauren Marinade mit Zwiebelringen und Gewürzen eingelegt. Durch das Einlegen werden selbst feinste Gräten weich und der Fisch erhält sein unverwechselbares Aroma.
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Zubereitung
Vorbereitung & Braten
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1
Fisch vorbereiten
Wasche die küchenfertigen Heringe gründlich unter kaltem Wasser ab und tupfe sie innen sowie außen mit Küchenpapier sehr trocken.
-
2
Mehlieren
Mische das Mehl mit Salz und gemahlenem Pfeffer auf einem flachen Teller. Wende die Heringe darin, bis sie rundum gleichmäßig mit einer dünnen Mehlschicht überzogen sind. Klopfe überschüssiges Mehl sanft ab.
-
3
Goldbraun braten
Erhitze das Öl oder Butterschmalz in der Pfanne. Brate die Heringe bei mittlerer bis hoher Hitze für ca. 4–5 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig. Nimm sie aus der Pfanne und lasse sie auf Küchenpapier kurz abtropfen.
- 💡 Brate den Fisch nicht zu lange, da er durch das spätere Einlegen in der Säure noch nachgart.
Marinade & Einlegen
-
1
Marinade ansetzen
Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Ringe. Gib Wasser, Essig, Zucker, Senfkörner, Lorbeerblätter, Piment und die Pfefferkörner in einen Topf. Bringe die Mischung zum Kochen und lasse sie ca. 5 Minuten sanft köcheln, bis die Zwiebeln leicht glasig sind.
-
2
Schichten
Lege die noch warmen Bratheringe nebeneinander in eine flache Form. Verteile die heiße Marinade mitsamt den Zwiebelringen und Gewürzen gleichmäßig darüber, sodass der Fisch vollständig bedeckt ist.
-
3
Reifen lassen
Lasse das Gefäß abkühlen und stelle es anschließend abgedeckt in den Kühlschrank. Der Fisch sollte mindestens 24, idealerweise 48 Stunden ziehen.
- 💡 Durch die Säure des Essigs werden die Gräten während der Ruhezeit mürbe und fast unspürbar.
Nachgekocht 2
@rezeptwissen-redaktion
GT Brathering 2 – Foto: GeoTrinity (CC BY-SA 3.0)
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Brathering in Marinade – Foto: Polarbear24 (CC BY-SA 4.0)
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