Karakudamono (Seijō Kankidan) – Historisches japanisches Tempel-Gebäck
Ein heiliges, frittiertes Gebäck aus der Nara-Zeit, das ursprünglich aus China nach Japan eingeführt wurde. Diese kunstvoll geformten Teigtaschen sind traditionell mit gewürzter Bohnenpaste gefüllt und verströmen den Duft von Zimt und Ingwer.
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Zubereitung
Teigbereitung
-
1
Trockene Zutaten mischen
Siebe das Reismehl und das Weizenmehl in eine Schüssel und vermische sie mit Salz, Zimt und Ingwer.
-
2
Teig kneten
Gib den Honig und das lauwarme Wasser nach und nach hinzu. Knete die Masse kräftig durch, bis ein geschmeidiger, nicht mehr klebender Teig entsteht.
-
3
Teig ruhen lassen
Decke den Teig mit einem feuchten Tuch ab und lasse ihn für etwa 20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit sich die Textur stabilisiert.
Formen der Kankidan
-
1
Portionieren
Teile den Teig in 8 gleich große Stücke. Rolle jedes Stück auf einer leicht bemehlten Fläche kreisrund aus (ca. 8-10 cm Durchmesser).
-
2
Füllen
Setze einen Klecks der Bohnenpaste in die Mitte jedes Teigkreises.
-
3
Falten
Schlage den Teig über der Füllung zu einem Beutel zusammen. Drücke den oberen Rand in acht kleinen Falten fest, sodass das Gebäck an eine geschlossene Lotusblüte erinnert.
Goldbraun Frittieren
-
1
Öl erhitzen
Erhitze das Öl in einem Topf auf etwa 160°C. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, damit das dichte Gebäck auch im Inneren gar wird.
-
2
Ausbacken
Frittiere die Teiglinge vorsichtig für etwa 5-7 Minuten, bis sie eine tief goldbraune, fast bronzefarbene Kruste entwickelt haben.
-
3
Abtropfen
Hebe die Karakudamono mit einer Schaumkelle heraus und lasse sie auf Küchenpapier gründlich abtropfen und abkühlen.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Kankidan 01 – Foto: Dokudami (CC BY-SA 4.0)
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