Aprikosen, Kräuter und Lavash zwischen Hochland und Diaspora.
Armenische Küche verbindet Getreide, Kräuter, Obst, Joghurt und Grillfleisch. Trocknen, Füllen und Backen spiegeln Hochlandklima und lange Handelsbeziehungen.
Die kulinarische Handschrift
Was diese Küche ausmacht
In der Vorratskammer begegnen sich Lavash, Bulgur, Aprikosen, Walnüsse, Joghurt und Lamm. Grillen, Backen, Fermentieren und langsames Schmoren verbinden frische Kräuter mit Nüssen, Käse, Obst und säuerlichen Würzmitteln. Brot und Teig sind ebenso wichtig wie Fleisch und Gemüse.
Von Ort zu Ort
Regionen, Techniken und Alltag
01
Landschaft & regionale Stimmen
Die heutige Republik, historische westarmenische Regionen und Diasporaküchen in Levante, Europa und Amerika bewahren unterschiedliche Gewürzungen und Festgerichte.
02
Handwerk & Alltag
Lavash wird dünn an heißer Ofenwand gebacken, Gemüse und Weinblätter werden gefüllt, Fleisch über Feuer gegart. Obst erscheint selbstverständlich auch in herzhaften Speisen.
Gemeinsam essen
Die Kultur am Tisch
Gemeinsames Essen ist eng mit Gastfreundschaft verbunden. Viele Teller kommen nacheinander oder gleichzeitig auf den Tisch; Trinksprüche und Brot strukturieren die lange Tafel.