Süße Sojasauce, Reis und komplexe Gewürzpasten auf einer dicht besiedelten Insel.
Javanische Küche reicht von eher süßlich-ausbalancierten Gerichten Zentraljavas bis zu kräftigeren ostjavanischen Sambals und unterscheidet sich zugleich von der sundanesischen Küche im Westen.
Die kulinarische Handschrift
Was diese Küche ausmacht
In der Vorratskammer begegnen sich Reis, Kecap Manis, Tempeh, Kokos, Palmzucker und Chili. Pasten werden im Mörser aufgebaut, Kokosmilch sanft reduziert, Fleisch und Gemüse über Feuer geröstet oder im Wok schnell gegart. Fermentierte Würzmittel geben selbst hellen Gerichten Tiefe.
Von Ort zu Ort
Regionen, Techniken und Alltag
01
Landschaft & regionale Stimmen
Yogyakarta und Surakarta pflegen höfisch geprägte Speisen, Ostjava arbeitet oft schärfer, Küstenstädte tragen chinesische und arabische Handelsgeschichten in ihre Gerichte.
02
Handwerk & Alltag
Bumbu-Pasten werden langsam gebraten, Tofu und Tempeh frittiert oder geschmort, Fleisch in Kokos und Gewürzen reduziert. Bananenblätter halten beim Dämpfen Duft und Saft.
Gemeinsam essen
Die Kultur am Tisch
Geteilt wird, was in der Mitte steht; individuell abgestimmt wird mit Dips, Limette, Chili oder eingelegtem Gemüse. So bleibt die Mahlzeit gemeinschaftlich und zugleich persönlich.