Original Murabba - Süß eingekochte Früchte in gewürztem Sirup
Murabba ist eine traditionelle, aromatische Süßspeise aus dem Nahen Osten und Südasien. Dabei werden ganze Früchte oder Fruchtstücke wie Mango, Quitte oder Amla langsam in einem dicken Zuckersirup gekocht, bis sie glasig und zart sind. Veredelt mit Kardamom und Safran ist es ein königlicher Genuss – pur, zum Tee oder als süße Beilage.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Vorbereitung der Früchte
-
1
Waschen und Schälen
Wasche die gewählten Früchte gründlich. Schäle sie bei Bedarf (z.B. Mangos, Quitten, Äpfel). Amla (Indische Stachelbeeren) können ungeschält bleiben, sollten aber gründlich gesäubert werden.
- 💡 Wähle feste, makellose Früchte, damit sie beim Kochen nicht zerfallen.
-
2
Einstechen und Schneiden
Steche ganze Früchte (wie Amla) rundherum mehrmals mit einer Gabel tief ein, damit der Sirup später besser einziehen kann. Schneide größere Früchte wie Mangos oder Quitten in gleichmäßige, mundgerechte Stücke.
- 💡 Lege Quitten oder Äpfel nach dem Schneiden kurz in Zitronenwasser, damit sie nicht braun werden.
Kochen und Sirup herstellen
-
3
Früchte blanchieren
Bringe Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Gib die vorbereiteten Früchte hinein und koche sie für ca. 10-15 Minuten, bis sie halbgar (leicht weich, aber noch bissfest) sind. Gieße sie ab, aber bewahre das Kochwasser auf, falls du es für den Sirup verwenden möchtest.
- 💡 Dieser Schritt entfernt bei Amla die herbe Säure und verkürzt die Kochzeit im Sirup.
-
4
Zuckersirup ansetzen
Verrühre den Zucker mit 1 Liter Wasser (oder einem Teil des Fruchtkochwassers) in einem breiten Topf. Erhitze die Mischung unter Rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und der Sirup klar wird.
-
5
Einkochen
Gib die vorgegarten Früchte vorsichtig in den köchelnden Sirup. Füge die zerstoßenen Kardamomkapseln und den Safran hinzu. Lasse alles bei mittlerer bis niedriger Hitze sanft köcheln, bis der Sirup eindickt und eine honigartige Konsistenz erreicht (ca. 30-45 Minuten).
- 💡 Die Früchte sollten am Ende fast glasig bzw. durchscheinend aussehen.
Fertigstellung
-
6
Verfeinern und Abfüllen
Rühre kurz vor Ende der Kochzeit den Zitronensaft unter, um ein Auskristallisieren des Zuckers zu verhindern. Nimm den Topf vom Herd und rühre optional das Rosenwasser ein. Fülle das heiße Murabba sofort in sterilisierte Gläser, verschließe sie gut und lasse sie vollständig abkühlen.
- 💡 Murabba schmeckt am besten, wenn es 1-2 Tage durchgezogen ist.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Wikipedia-Bild - Shaftali_murebbesi_hazir_e-citizen.jpg - Foto: Moonsun1981 - CC BY-SA 3.0
📸 @
/
Deinen Cook Snap teilen
Bildeditor wird geladen...
Original: MB → Komprimiert: KB ✓
Bildausschnitt wählen
Die Reise geht weiter
Passende Gerichte 5
Roshmolai (Bengalisches Dessert in Safran-Milch)
Zarte, hausgemachte Frischkäsebällchen (Chhena), die in aromatischem Zuckersirup pochiert und anschließend in einer cremigen, mit Safran und Kardamom verfeinerten Milchsoße (Malai) getränkt werden. Ein klassisches bengalisches Dessert, das auf der Zunge zergeht.
Reshteh Khoshkar – Persisches Spitzengebäck mit Walnussfüllung
Ein kunstvolles, traditionelles Gebäck aus der iranischen Provinz Gilan, das besonders im Ramadan beliebt ist. Zarte, netzartige Reismehl-Pfannkuchen werden mit einer aromatischen Walnuss-Gewürz-Mischung gefüllt, goldbraun frittiert und anschließend in einem duftenden Safran-Rosenwasser-Sirup getränkt. Perfekt zum heißen Tee.
Khira Sagara - Der indische Ozean aus Milch
Ein himmlisches Dessert aus Odisha: Zarte, selbstgemachte Frischkäsebällchen (Chhena), die in einer sämigen, mit Safran und Kardamom verfeinerten Milchcreme (Rabri) baden. Dieser antike Vorläufer des Rasmalai ist ein Fest für die Sinne.
Jilapi (Jalebi) - Goldene Sirup-Spiralen mit Safran
Knusprig frittierte Teigspiralen, die noch heiß in einem aromatischen Safran-Kardamom-Sirup getränkt werden. Dieser süße Klassiker aus Südasien und dem Nahen Osten besticht durch seine leuchtend orange Farbe und die perfekte Balance aus knuspriger Hülle und saftigem Kern.
Imarti (Jangiri) - Die goldene indische Linsen-Süßigkeit mit Safran
Imarti, auch bekannt als Amriti oder Jangiri, ist eine exquisite indische Süßigkeit, die oft mit Jalebi verwechselt wird, jedoch eine ganz eigene Raffinesse besitzt. Hergestellt aus einem luftig geschlagenen Teig aus Urad Dal (schwarzen Linsen) und veredelt mit Safran, werden diese kunstvollen, blütenförmigen Ringe in Ghee goldgelb ausgebacken und anschließend in einem aromatischen Kardamom-Zuckersirup getränkt. Im Gegensatz zu Jalebi ist Imarti innen saftiger, weniger süß und besitzt eine angenehm weiche, dennoch leicht knusprige Textur. Ein königlicher Genuss für besondere Anlässe.
Stimmen zum Rezept (0)
Du musst angemeldet sein, um Feedback zu geben.
Jetzt EinloggenNoch kein Feedback vorhanden. Sei der Erste!
Diskussion
Fragen stellen, Tipps teilen oder Varianten vorschlagen
❓ Fragen & Antworten
Du musst angemeldet sein, um eine Frage zu stellen.
Jetzt EinloggenNoch keine beantworteten Fragen. Stelle die erste!