Unagi no Kabayaki - Zarter Aal in süßer Soja-Glasur
Erlebe die Hohe Schule der japanischen Grillkunst: Beim Kabayaki wird der Aal (Unagi) butterweich gedämpft und anschließend über Holzkohle gegrillt, während er immer wieder in eine reichhaltige, süß-würzige Tare-Sauce getaucht wird. Das Ergebnis ist ein unvergleichlich zartes Filet mit einer karamellisierten, glänzenden Kruste, das traditionell auf dampfendem Reis serviert wird.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Zubereitung der Tare-Sauce
-
1
Saucenbasis mischen
Gib Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker in einen kleinen Topf. Bringe die Mischung unter Rühren zum Kochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- 💡 Für mehr Tiefe kannst du die Gräten oder den Kopf des Aals kurz mitkochen und später entfernen.
-
2
Reduzieren
Lass die Sauce bei mittlerer Hitze sanft köcheln, bis sie leicht eindickt und eine sirupartige Konsistenz erreicht hat. Nimm sie anschließend vom Herd und stelle sie beiseite.
Vorbereitung & Shirayaki (Erstes Grillen)
-
3
Spießen
Schneide die Aalfilets in passende Stücke und spieße sie der Länge nach auf die Bambusspieße, damit sie sich beim Garen nicht wölben.
-
4
Weißes Grillen (Shirayaki)
Grille den Aal zunächst ohne Würzung auf der Hautseite, bis diese leicht knusprig ist. Wende ihn vorsichtig und grille die Fleischseite kurz an, bis das Fett austritt.
Dämpfen & Finalisieren
-
5
Dämpfen
Lege die vorgegrillten Filets in einen Dämpfeinsatz und dämpfe sie für etwa 10-15 Minuten bei starker Hitze. Dieser Schritt macht das Fleisch unvergleichlich zart und entfernt überschüssiges Fett.
- 💡 Dieser Schritt ist typisch für den Kanto-Stil. Im Kansai-Stil wird dieser Schritt übersprungen für ein knusprigeres Ergebnis.
-
6
Glasieren und Grillen
Pinsle die gedämpften Filets großzügig mit der vorbereiteten Tare-Sauce ein. Grille sie erneut kurz über der Glut, bis die Sauce karamellisiert und Blasen wirft. Wiederhole diesen Vorgang 2-3 Mal für eine perfekte Glanzschicht.
-
7
Anrichten
Serviere den heißen Aal auf einer Schale mit frisch gekochtem Reis. Träufle die restliche Sauce darüber und bestreue das Gericht mit einer Prise Sansho-Pfeffer für eine zitrusartige, betäubende Schärfe.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Wikipedia-Bild - Unagi1.jpg - Foto: Naotake Murayama - CC BY 2.0
📸 @
/
Deinen Cook Snap teilen
Bildeditor wird geladen...
Original: MB → Komprimiert: KB ✓
Bildausschnitt wählen
Die Reise geht weiter
Passende Gerichte 5
Butadon (Japanische Schweinefleisch-Reisbowl)
Ein herzhafter Klassiker aus Obihiro auf Hokkaido: Zarte, dünne Schweinefleischscheiben werden in einer aromatischen, süß-glänzenden Sauce glasiert und auf einem Bett aus dampfendem japanischem Reis serviert. Ein schnelles und nahrhaftes Wohlfühlessen.
Tendon (Japanische Tempura-Reisschüssel)
Ein klassisches japanisches Donburi-Gericht, bei dem knusprig frittiertes Tempura auf einer Schüssel mit heißem, gedämpftem Reis serviert wird. Mit einer süß-herzhaften Tare-Sauce beträufelt, ist dieses Gericht ein herrlich sättigendes Comfort Food.
Oyakodon - Japanische Hühnchen-Ei-Reisschale für die Seele
Oyakodon ist ein klassisches japanisches Donburi-Gericht, bei dem zartes Hühnchen und Zwiebeln in einer würzigen Dashi-Brühe geköchelt und mit einem sämigen Ei gebunden werden. Serviert auf dampfendem Reis ist dieses 'Eltern-und-Kind'-Gericht das ultimative japanische Soulfood – einfach, schnell und unglaublich lecker.
Nikujaga – Japans geliebter Fleisch-Kartoffel-Eintopf
Nikujaga ist der Inbegriff japanischer Hausmannskost. Zartes, hauchdünn geschnittenes Rindfleisch wird mit Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten in einer süß-herzhaften Brühe aus Dashi, Sojasauce, Mirin und Zucker geschmort, bis die Aromen tief in das Gemüse eingezogen sind. Ein wärmendes Soulfood-Gericht, das an den Geschmack von 'Mutters Küche' erinnert.
Nagasaki Kakuni - Butterzarter japanischer Schweinebauch
Ein kulinarisches Gedicht aus Nagasaki: Dieser Schweinebauch wird stundenlang sanft geschmort, bis das Kollagen schmilzt und das Fleisch unglaublich zart wird. Die reichhaltige Glasur aus Dashi, Sojasauce, Mirin und Sake sorgt für das perfekte Umami-Erlebnis. Ein Festtagsgericht, das auf der Zunge zergeht.
Stimmen zum Rezept (0)
Du musst angemeldet sein, um Feedback zu geben.
Jetzt EinloggenNoch kein Feedback vorhanden. Sei der Erste!
Diskussion
Fragen stellen, Tipps teilen oder Varianten vorschlagen
❓ Fragen & Antworten
Du musst angemeldet sein, um eine Frage zu stellen.
Jetzt EinloggenNoch keine beantworteten Fragen. Stelle die erste!