Anarsa – Indisches Reis-Mohn-Gebäck
Ein traditionelles, süßes Gebäck aus fermentiertem Reisteig und edlem Jaggery, das durch das Frittieren in Ghee eine unvergleichliche Knusprigkeit erhält. Die feine Hülle aus Mohnsamen sorgt für eine nussige Note und macht dieses Festtagsgebäck zum Highlight jeder Teezeit.
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Zubereitung
Vorbereitung des Reis-Ferments
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1
Reis einweichen
Wasche den Reis gründlich und weiche ihn für 3 Tage in reichlich Wasser ein. Wechsel das Wasser alle 24 Stunden, um eine kontrollierte Fermentation zu gewährleisten.
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2
Trocknen und Mahlen
Gieße den Reis durch ein Sieb ab und breite ihn auf einem sauberen Küchentuch aus. Lasse ihn im Schatten ca. 2-3 Stunden trocknen, bis er noch leicht feucht, aber nicht mehr nass ist. Mahle den Reis anschließend in einem Mixer zu einem feinen Mehl.
Teigzubereitung
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1
Zucker einarbeiten
Vermenge das frische Reismehl mit dem geriebenen Jaggery. Knete die Masse intensiv, bis die Feuchtigkeit des Mehls den Zucker löst und ein fester, formbarer Teig entsteht.
- 💡 Sollte der Teig zu trocken sein, kannst du eine zerdrückte Banane oder einen Teelöffel Ghee hinzufügen.
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2
Teigruhe
Lasse den Teig in einer luftdicht verschlossenen Schüssel für mindestens 4-5 Stunden (oder über Nacht) ruhen, damit sich die Aromen voll entfalten können.
Formen & Ausbacken
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1
Portionieren und Panieren
Teile den Teig in kleine, walnussgroße Kugeln. Drücke diese auf einem Teller mit Mohnsamen flach, sodass eine Seite vollständig mit Mohn bedeckt ist.
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2
Frittieren
Erhitze das Ghee in einer tiefen Pfanne auf mittlere Hitze. Lege die Anarsas vorsichtig hinein – die Mohnseite muss dabei nach oben zeigen. Übergieße die Oberseite während des Frittierens immer wieder mit heißem Ghee.
- 💡 Anarsas werden traditionell nicht gewendet, damit die Mohnseite ihre helle Farbe und Struktur behält.
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3
Abtropfen lassen
Sobald die Unterseite goldbraun und knusprig ist, hebe das Gebäck vorsichtig heraus und lasse es auf Küchenpapier abtropfen.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Anarsa – Foto: Ukr07 (CC BY-SA 4.0)
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