Goiabada (Brasilianische Guaven-Paste)
Eine dichte, tiefrote Fruchtpaste aus Guaven und Zucker, die in Brasilien als zeitloser Klassiker gilt. Sie hat eine feste, schnittfeste Konsistenz und wird traditionell mit mildem Käse als 'Romeu e Julieta' serviert oder als Füllung für Gebäck verwendet.
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Zubereitung
Fruchtvorbereitung
-
1
Guaven vorbereiten
Wasche die Guaven gründlich ab. Schneide die Enden (Stiel- und Blütenansatz) großzügig ab und würfele die Früchte grob.
- 💡 Die Schale kann bei reifen Früchten mitverarbeitet werden, da sie später abgesiebt wird.
-
2
Pürieren und Passieren
Gib die Guavenstücke zusammen mit dem Wasser in einen Mixer und püriere alles zu einer feinen Masse. Streiche das Püree anschließend durch ein feines Haarsieb in einen Topf, um die harten Samen vollständig zu entfernen.
Einkochen
-
1
Zucker hinzufügen
Mische den Zucker und den Zitronensaft unter das Guavenpüree im Topf.
-
2
Masse einkochen
Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, bis sie zu kochen beginnt. Reduziere die Temperatur auf niedrige Stufe und lasse die Masse unter ständigem Rühren für ca. 60 bis 90 Minuten einkochen.
- 💡 Rühre regelmäßig mit einem Holzlöffel bis zum Topfboden, da die Masse mit zunehmender Dicke leicht ansetzt.
-
3
Garpunkt prüfen
Die Goiabada ist fertig, wenn sie eine tiefrote Farbe angenommen hat, sehr dickflüssig ist und sich beim Rühren deutlich vom Topfboden löst.
Abfüllen und Ruhen
-
1
Form vorbereiten
Lege eine rechteckige Form komplett mit Backpapier aus, damit sich die Paste später leicht lösen lässt.
-
2
Einfüllen und Glätten
Gieße die heiße Masse vorsichtig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche mit einem nassen Löffel oder Spatel glatt.
-
3
Auskühlen lassen
Lasse die Goiabada bei Zimmertemperatur vollständig abkühlen und stelle sie anschließend für mindestens 4 Stunden (idealerweise über Nacht) in den Kühlschrank, bis sie schnittfest ist.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Goiabada – Foto: Carioca (CC BY-SA 3.0)
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