Isländische Pfannkuchen (Pönnukökur)
Hauchdünne, traditionelle Pfannkuchen aus Island, die durch eine feine Kardamom-Note bestechen. Sie werden entweder klassisch mit Zucker gerollt oder mit Rhabarbermarmelade und Schlagsahne gefaltet serviert.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Teigzubereitung
-
1
Trockene Zutaten vermengen
Mische das Mehl mit dem Zucker, dem gemahlenen Kardamom und einer Prise Salz in einer Rührschüssel.
-
2
Flüssige Basis anrühren
Verquirle die Eier mit etwa der Hälfte der Milch und dem Vanilleextrakt. Rühre diese Mischung nach und nach unter die trockenen Zutaten, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht.
-
3
Teig verfeinern
Gieße die restliche Milch sowie die geschmolzene Butter hinzu. Verrühre alles zu einem sehr dünnflüssigen Teig.
- 💡 Ein Schuss kalter Kaffee im Teig ist ein Geheimtipp vieler isländischer Großmütter für eine besonders schöne Farbe.
-
4
Teigruhe
Lasse den Teig für mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit das Mehl quellen kann und die Pfannkuchen später nicht reißen.
Backen
-
1
Pfanne erhitzen
Erhitze die Pfannkuchenpfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Isländische Pfannen werden traditionell nicht gespült, sondern nur ausgewischt; falls nötig, beim ersten Durchgang minimal einfetten.
-
2
Dünn ausbacken
Gib eine kleine Menge Teig in die Pfanne und schwenke sie sofort, um den Boden hauchdünn zu bedecken. Backe den Pfannkuchen, bis die Ränder knusprig werden und die Unterseite goldbraun gesprenkelt ist. Wende ihn kurz für die zweite Seite.
Anrichten & Servieren
-
1
Klassische Varianten
Für die einfache Variante bestreust du den heißen Pfannkuchen mit Zucker und rollst ihn fest auf. Für die festliche Variante (Með syltu og rjóma) bestreichst du ihn mit Rhabarbermarmelade, gibst einen Klecks Schlagsahne in die Mitte und faltest ihn zweimal zu einem Viertelkreis zusammen.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Pönnukökur – Foto: Ahjartar (talk) (CC BY-SA 3.0)
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