Karukan - Luftiger japanischer Reiskuchen aus Kagoshima
Ein traditionelles Wagashi aus Kyushu: Dieser reinweiße, gedämpfte Kuchen besticht durch seine einzigartig elastische und zugleich schwammartige Textur. Die Kombination aus spezieller japanischer Yamswurzel und grobem Reismehl macht ihn saftig und natürlich glutenfrei.
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Zubereitung
Vorbereitung der Yamswurzel
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1
Yamaimo reiben
Schäle die japanische Bergjamswurzel (Yamaimo) vorsichtig (Trage Handschuhe, da sie Hautreizungen verursachen kann). Reibe sie zu einer feinen, klebrigen Paste.
- 💡 Die Konsistenz sollte sehr schleimig und schaumig sein – das ist das Geheimnis der Bindung ohne Ei.
-
2
Zucker einarbeiten
Gib den Zucker in zwei bis drei Portionen zur geriebenen Yamswurzel. Schlage die Masse kräftig auf, bis sie glänzend wird und sich das Volumen leicht vergrößert hat.
Teigzubereitung
-
3
Wasser hinzufügen
Rühre das Wasser langsam unter die Yams-Zucker-Masse, um sie etwas zu verflüssigen.
-
4
Mehl unterheben
Gib das Karukan-ko (Reismehl) und die Prise Salz hinzu. Rühre zügig, aber nicht zu wild, bis ein homogener Teig entsteht. Er sollte eine Konsistenz wie dicker Pfannkuchenteig haben.
Dämpfen
-
5
Formen befüllen
Kleide deine Förmchen mit Backpapier aus. Fülle den Teig hinein. Für Karukan Manjū fülle erst etwas Teig ein, gib einen Klecks Anko (Bohnenpaste) in die Mitte und bedecke ihn mit weiterem Teig.
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6
Garprozess
Stelle die Formen in den vorgeheizten Dampfgarer. Decke den Deckel mit einem Tuch ab, damit kein Kondenswasser auf den Kuchen tropft. Dämpfe die Karukan bei mittlerer bis hoher Hitze für ca. 20-25 Minuten.
- 💡 Öffne den Deckel während des Dämpfens nicht, damit der Kuchen nicht zusammenfällt.
-
7
Abkühlen
Nimm die Karukan heraus und lasse sie vor dem Servieren etwas abkühlen, damit sich die schwammartige Struktur festigen kann.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Wikipedia-Bild - Karukan_01.jpg - Foto: Σ64 - CC BY 3.0
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