Klassische Crema Catalana
Die Crema Catalana ist das Herzstück der katalanischen Dessertküche. Diese seidenweiche Milchcreme wird traditionell mit Zimt und Zitrone aromatisiert und erst kurz vor dem Servieren mit einer hauchdünnen, krachenden Karamellschicht vollendet.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Aromatisieren der Milch
-
1
Milch ansetzen
Gieße die Milch in einen Topf und gib die Zimtstange sowie die großzügig abgeschälte Zitronenschale hinzu. Achte darauf, nur das Gelbe der Schale zu verwenden, da das Weiße bitter schmeckt.
-
2
Erhitzen und Ziehen lassen
Erhitze die Milch langsam, bis sie kurz vor dem Kochen steht. Nimm den Topf vom Herd und lasse die Aromen für mindestens 10 Minuten in der heißen Milch ziehen.
Zubereitung der Creme
-
1
Eigelb-Mischung vorbereiten
Verrühre in einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und der Maisstärke, bis eine glatte, helle Masse ohne Klümpchen entsteht.
-
2
Zusammenführen
Entferne Zimt und Zitronenschale aus der Milch. Gieße die warme Milch langsam unter ständigem Rühren in die Eigelb-Mischung.
-
3
Andicken
Gieße die gesamte Mischung zurück in den Topf. Erhitze sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen, bis die Creme deutlich eindickt. Lasse sie dabei nicht sprudelnd kochen, um ein Gerinnen des Eigelbs zu verhindern.
Kühlen und Servieren
-
1
Abfüllen
Verteile die fertige Creme gleichmäßig auf vier flache Tonschälchen. Streiche die Oberfläche glatt.
-
2
Kaltstellen
Lasse die Creme zunächst auf Zimmertemperatur abkühlen und stelle sie dann für mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank.
-
3
Karamellisieren
Bestreue die Creme erst unmittelbar vor dem Servieren mit einer gleichmäßigen Schicht Zucker. Karamellisiere diesen mit einem Flambierbrenner, bis eine goldbraune, harte Kruste entsteht.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Food in Catalonia 06 – Foto: Kritzolina (CC BY-SA 4.0)
📸 @
/
Deinen Cook Snap teilen
Bildeditor wird geladen...
Original: MB → Komprimiert: KB ✓
Bildausschnitt wählen
Die Reise geht weiter
Passende Gerichte 5
Regueifa da Páscoa (Portugiesisches Osterbrot)
Ein traditionelles, süßes Hefegebäck aus Portugal, das besonders zu Ostern serviert wird. Dieser luftige, brioche-ähnliche Kranz besticht durch seine feine Aromatisierung mit Zimt, Zitronenschale und einem Schuss Portwein – perfekt für das Festtagsfrühstück.
Pastiera Napoletana
Die Pastiera Napoletana ist weit mehr als nur ein Kuchen – sie ist das kulinarische Herzstück des neapolitanischen Osterfestes. Diese mürbe Tarte besticht durch ihre einzigartige Füllung aus gekochtem Weizen, feinstem Ricotta und kandierten Früchten, veredelt mit dem unverwechselbaren Duft von Orangenblütenwasser. Ein Meisterwerk der süditalienischen Patisserie, das Geduld erfordert, aber mit einem unvergleichlich aromatischen Geschmack belohnt wird.
Zuppa inglese
Ein unwiderstehliches italienisches Schichtdessert, das durch seine leuchtenden Farben und cremigen Texturen besticht. Luftige Löffelbiskuits werden in aromatischem, rotem Alchermes-Likör getränkt und abwechselnd mit samtiger Vanille- und Schokoladencreme geschichtet.
Torta della nonna
Ein traditionelles toskanisches Dessert, bestehend aus einem buttrigen Mürbeteig, der mit einer reichhaltigen, mit Zitrone und Vanille verfeinerten italienischen Konditorcreme gefüllt ist. Gekrönt wird dieser köstliche Kuchen mit knusprigen Pinienkernen und feinem Puderzucker.
Südostasiatische Ananastörtchen (Nastar)
Zartschmelzendes Mürbeteiggebäck mit einer aromatischen, selbstgemachten Füllung aus karamellisierter Ananas. Diese kleinen Törtchen sind ein unverzichtbarer Klassiker zum chinesischen Neujahr in Singapur, Malaysia und Indonesien und symbolisieren Glück und Wohlstand.
Stimmen zum Rezept (0)
Du musst angemeldet sein, um Feedback zu geben.
Jetzt EinloggenNoch kein Feedback vorhanden. Sei der Erste!
Diskussion
Fragen stellen, Tipps teilen oder Varianten vorschlagen
❓ Fragen & Antworten
Du musst angemeldet sein, um eine Frage zu stellen.
Jetzt EinloggenNoch keine beantworteten Fragen. Stelle die erste!