Dum-Garen, Nüsse und die üppige Hofküche der Mogulzeit.
Mughlai-Küche verbindet persisch-zentralasiatische Hoftraditionen mit südasiatischen Zutaten. Duftreis, Fleisch, Nüsse, Joghurt und aromatische Gewürze prägen Festgerichte.
Die kulinarische Handschrift
Was diese Küche ausmacht
In der Vorratskammer begegnen sich Basmatireis, Lamm, Joghurt, Mandeln, Safran und Röstzwiebeln. Gewürze werden geröstet, gemahlen, in Fett geöffnet oder am Ende als Tadka zugegeben. So entsteht Tiefe in Schichten, nicht bloß pauschale Schärfe.
Von Ort zu Ort
Regionen, Techniken und Alltag
01
Landschaft & regionale Stimmen
Delhi, Awadh, Hyderabad und pakistanische Zentren entwickelten unterschiedliche Biryanis, Kormas, Kebabs und Brote.
02
Handwerk & Alltag
Dum verschließt den Topf und gart im eigenen Dampf, Nüsse und Zwiebeln binden Saucen, Fleisch wird mariniert und am Spieß oder langsam geschmort.
Gemeinsam essen
Die Kultur am Tisch
Eine Mahlzeit verbindet mehrere Geschmacksrichtungen auf einem Teller oder in vielen Schalen. Brot wird zum Aufnehmen genutzt, Reis bindet Saucen, und Beilagen verändern jeden Bissen.