Masyaura - Selbstgemachte nepalesische Linsen-Gemüse-Nuggets
Masyaura sind traditionelle, sonnengetrocknete Bällchen aus dem Hochland Nepals, die aus einer fermentierten Mischung von schwarzen Linsen (Urad Dal) und fein gehacktem Gemüse bestehen. Diese nahrhaften Nuggets sind ein genialer Vorrat für den Winter und entfalten in Currys oder Suppen ihren einzigartigen, herzhaften Geschmack – eine aromatische, hausgemachte Alternative zu texturiertem Soja.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Vorbereitung der Linsen
-
1
Einweichen
Wasche die Urad Dal Linsen gründlich unter fließendem Wasser. Weiche sie anschließend in einer großen Schüssel mit reichlich Wasser für mindestens 8 bis 10 Stunden (oder über Nacht) ein, bis sie aufgequollen und weich sind.
-
2
Mahlen
Gieße das Einweichwasser ab. Gib die Linsen in einen Mixer und verarbeite sie zu einer dicken, fluffigen Paste. Füge dabei nur so viel frisches Wasser wie absolut nötig hinzu – der Teig soll kompakt und formbar bleiben, nicht flüssig.
- 💡 Die Konsistenz ist perfekt, wenn ein kleiner Klecks Teig in einer Schale Wasser an der Oberfläche schwimmt.
Teigzubereitung & Fermentation
-
3
Mischen
Gib die Linsenpaste in eine große Schüssel. Rühre das fein geriebene Wurzelgemüse (Taro/Yams) und das gehackte Blattgemüse unter. Füge die Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Hing) hinzu und vermenge alles kräftig mit den Händen oder einem Löffel, bis eine homogene Masse entsteht.
-
4
Ruhen lassen
Decke die Schüssel mit einem Tuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort für einige Stunden (oder erneut über Nacht) stehen. Dieser kurze Fermentationsprozess sorgt für den charakteristischen, leicht säuerlichen Umami-Geschmack und macht die Nuggets bekömmlicher.
Formen & Trocknen
-
5
Nuggets formen
Öle deine Hände leicht ein, damit der Teig nicht klebt. Zupfe kleine Portionen (etwa walnussgroß) vom Teig ab und setze sie als kleine Häufchen auf Tabletts oder saubere Tücher. Sie müssen nicht perfekt rund sein – eine unregelmäßige Oberfläche vergrößert die Fläche zum Trocknen.
-
6
Sonnentrocknung
Platziere die Tabletts an einem Ort mit direkter, starker Sonneneinstrahlung. Lasse die Masyaura für 2 bis 3 Tage in der Sonne trocknen, bis sie komplett hart und durchgetrocknet sind. Wende sie zwischendurch vorsichtig, damit sie gleichmäßig trocknen.
- 💡 Hole die Tabletts nachts herein, um Feuchtigkeit durch Tau zu vermeiden. Alternativ kannst du einen Dörrautomaten bei niedriger Temperatur (ca. 40-50°C) verwenden.
-
7
Lagerung & Verwendung
Fülle die steinharten Nuggets in luftdichte Behälter um. Vor der Verwendung im Curry sollten die getrockneten Masyaura kurz in etwas Öl goldbraun angebraten werden, damit sie ihren nussigen Geschmack entfalten und beim Kochen ihre Form behalten.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Wikipedia-Bild - Masaura.jpg - Foto: Gaurav_Dhwaj_Khadka - CC BY-SA 4.0
📸 @
/
Deinen Cook Snap teilen
Bildeditor wird geladen...
Original: MB → Komprimiert: KB ✓
Bildausschnitt wählen
Die Reise geht weiter
Passende Gerichte 5
Tahri (Würziges Gelbes Reisgericht)
Tahri, auch als Tehri oder Tehari bekannt, ist ein traditionelles, herrlich aromatisches und würziges gelbes Reisgericht aus der nordindischen Region Awadh. Die leuchtend gelbe Farbe erhält der Reis durch reichlich Kurkuma. Perfekt als sättigendes, vegetarisches Hauptgericht mit Kartoffeln und feinen Gewürzen.
Südindisches Rasam (Würzige Tomaten-Tamarinden-Suppe)
Eine feurige, südindische Suppe auf Tamarinden- und Tomatenbasis, verfeinert mit einer aromatischen Gewürzmischung aus Pfeffer und Kreuzkümmel. Traditionell als 'Saaru' oder 'Chaaru' bekannt, wird Rasam oft als verdauungsfördernder Gang mit Reis oder pur als wärmende Brühe genossen.
Puri Bhaji (Indisches Frühstücksgericht)
Ein beliebtes nordindisches Frühstück, bestehend aus luftig frittiertem Fladenbrot (Puri) und einem würzigen, kurkuma-gelben Kartoffelcurry (Bhaji). Die Kombination aus knusprigem Brot und weichen, aromatischen Kartoffeln ist ein wahrer Genuss für den Start in den Tag.
Puliyodarai (Südindischer Tamarinden-Reis)
Ein intensiv aromatischer, würziger und säuerlicher Reisklassiker aus Südindien. Puliyodarai, auch bekannt als Tamarinden-Reis, besticht durch eine reichhaltige Paste aus Tamarinde, gerösteten Linsen, Erdnüssen und Gewürzen. Traditionell als Tempel-Opfergabe (Prasadam) serviert, entfaltet dieses Gericht seinen vollen Geschmack erst nach einer Ruhezeit.
Patrode (Indische Taro-Blatt-Rollen)
Ein traditionelles, gedämpftes Gericht aus Westindien, bei dem große Colocasia-Blätter (Taro) mit einer würzig-süß-sauren Paste aus Kichererbsenmehl bestrichen, gerollt und gedämpft werden. Nach dem Dämpfen werden die Rollen in Scheiben geschnitten und knusprig angebraten – ein perfekter Snack mit komplexem Aromenspiel.
Stimmen zum Rezept (0)
Du musst angemeldet sein, um Feedback zu geben.
Jetzt EinloggenNoch kein Feedback vorhanden. Sei der Erste!
Diskussion
Fragen stellen, Tipps teilen oder Varianten vorschlagen
❓ Fragen & Antworten
Du musst angemeldet sein, um eine Frage zu stellen.
Jetzt EinloggenNoch keine beantworteten Fragen. Stelle die erste!