Obi Non - Traditionelles usbekisches Fladenbrot mit Sesam & Schwarzkümmel
Obi Non ist mehr als nur Brot – es ist das Herz der usbekischen Küche. Dieses goldbraune, rund geformte Fladenbrot zeichnet sich durch seinen dicken, fluffigen Rand und die kunstvoll gestempelte, knusprige Mitte aus. Perfekt als Beilage zu Suppen, Kebabs oder einfach pur mit Butter zum Tee.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Vorbereitung des Teigs
-
1
Hefe aktivieren
Löse die Trockenhefe und den Zucker im warmen Wasser (oder der Milch-Wasser-Mischung) auf. Lasse die Mischung für ca. 5-10 Minuten stehen, bis sich kleine Bläschen an der Oberfläche bilden.
- 💡 Die Flüssigkeit sollte handwarm sein (ca. 37°C), damit die Hefe optimal arbeitet – nicht zu heiß!
-
2
Teig kneten
Gib das Mehl und das Salz in eine große Schüssel. Füge die Hefemischung und das Öl hinzu. Knete alles für etwa 10 Minuten kräftig durch, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst.
-
3
Gehen lassen
Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine leicht geölte Schüssel und decke ihn mit einem feuchten Tuch ab. Lasse ihn an einem warmen Ort für ca. 1,5 bis 2 Stunden gehen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Formen und Backen
-
4
Teiglinge portionieren
Knete den aufgegangenen Teig kurz durch und teile ihn in zwei gleich große Stücke. Forme diese zu Kugeln und lasse sie abgedeckt weitere 15 Minuten ruhen.
-
5
Brote formen
Drücke jede Teigkugel flach und forme sie zu einem runden Fladen (ca. 20-25 cm Durchmesser). Achte darauf, dass der Rand dick und wulstig bleibt (ca. 2-3 cm), während die Mitte flach gedrückt wird.
-
6
Muster prägen
Steche die flache Mitte des Brotes mit einem Chekich (Brotstempel) oder alternativ kräftig mit einer Gabel mehrfach ein. Dies verhindert, dass die Mitte beim Backen hochgeht und erzeugt das typische Muster.
- 💡 Drücke wirklich fest bis fast auf den Boden durch, damit das Muster nach dem Backen sichtbar bleibt.
-
7
Glasieren und Bestreuen
Verquirle das Eigelb mit einem Esslöffel Wasser und bestreiche die Teiglinge damit großzügig. Bestreue vor allem die geprägte Mitte mit Sesam und Schwarzkümmel.
-
8
Backen
Backe die Brote im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Ober-/Unterhitze) oder 200°C (Umluft) für ca. 15-20 Minuten, bis sie eine tief goldbraune Farbe haben. Lasse sie auf einem Gitter kurz abkühlen.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Wikipedia-Bild - Taj_Lepeshki.jpg - Foto: Zlerman - CC BY-SA 3.0
📸 @
/
Deinen Cook Snap teilen
Bildeditor wird geladen...
Original: MB → Komprimiert: KB ✓
Bildausschnitt wählen
Die Reise geht weiter
Passende Gerichte 5
Libanesisches Ka'ak - Goldbraune Sesam-Brotringe
Diese traditionellen Brotringe sind im gesamten Nahen Osten ein beliebter Klassiker. Außen knusprig mit reichlich Sesam, innen weich und luftig – perfekt als Frühstück mit Frischkäse oder als herzhafter Snack für zwischendurch.
Pain Pétri – Marokkanisches Anis-Brot
Ein herrlich duftendes, traditionelles Schabbat-Brot aus der marokkanisch-jüdischen Küche. Der weiche Hefeteig wird mit aromatischen Anissamen verfeinert und erhält durch eine Sesamkruste seinen typischen Charakter. Ideal als Beilage zu herzhaften Eintöpfen oder pur mit etwas Butter.
Nokul - Türkische Walnuss-Hefeschnecken
Nokul ist ein traditionelles, türkisches Hefegebäck, das besonders in der Schwarzmeerregion beliebt ist. Diese Variante besticht durch einen fluffigen Teig, der mit Butter bestrichen und einer aromatischen Walnussfüllung verfeinert wird. Perfekt als herzhafter Snack oder zum Tee.
Klassische Challa (Geflochtenes Hefebrot)
Ein traditionelles, glänzendes Hefebrot der aschkenasisch-jüdischen Küche. Die Challa zeichnet sich durch eine besonders weiche, feinporige Krume und eine goldbraune, geflochtene Kruste aus. Da sie traditionell ohne Milchprodukte (parve) zubereitet wird, passt sie perfekt zu festlichen Anlässen.
Bursa Cantık (Türkisches Hackfleisch-Fladenbrot)
Bursa Cantık ist eine köstliche Spezialität aus der türkischen Stadt Bursa. Im Gegensatz zur klassischen, schiffchenförmigen Pide ist Cantık klein und rund. Das Besondere ist der luftig-weiche Rand und eine unglaublich saftige Fleischfüllung, die durch einen Schuss Wasser in der Masse besonders zart bleibt.
Stimmen zum Rezept (0)
Du musst angemeldet sein, um Feedback zu geben.
Jetzt EinloggenNoch kein Feedback vorhanden. Sei der Erste!
Diskussion
Fragen stellen, Tipps teilen oder Varianten vorschlagen
❓ Fragen & Antworten
Du musst angemeldet sein, um eine Frage zu stellen.
Jetzt EinloggenNoch keine beantworteten Fragen. Stelle die erste!