Traditionelle scharfe Sichuan-Bohnenpaste (Doubanjiang)
Die legendäre 'Seele der Sichuan-Küche'. Diese fermentierte Paste aus Saubohnen und frischen roten Chilis reift über Monate in der Sonne, um ihr unvergleichlich tiefes, salzig-scharfes Umami-Aroma zu entwickeln.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Vorbereitung der Bohnen (Koji-Kultivierung)
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1
Einweichen und Dämpfen
Weiche die geschälten Saubohnen über Nacht in reichlich Wasser ein. Dämpfe sie anschließend für ca. 45-60 Minuten, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten.
-
2
Beimpfen
Lasse die Bohnen auf Raumtemperatur abkühlen. Vermische sie gründlich mit dem Weizenmehl und dem Koji-Starter, bis jede Bohne gleichmäßig dünn umhüllt ist.
-
3
Schimmelreifung
Breite die Bohnen flach in Körben aus und lasse sie an einem warmen, gut belüfteten Ort für 3 bis 4 Tage ruhen, bis sie komplett von einem gelblich-grünen Edelschimmel überzogen sind.
Salz-Fermentation und Chili-Zugabe
-
1
Salzsole-Bad
Gib die verschimmelten Bohnen in einen großen Tontopf und vermische sie mit etwa einem Drittel des Salzes und ausreichend Wasser, sodass die Bohnen gerade bedeckt sind. Lasse diese Basis für mehrere Monate vorfermentieren.
-
2
Chili-Vorbereitung
Wasche die frischen Chilis, entferne die Stiele und hacke sie grob. Vermische die Chilis mit dem restlichen Salz und lasse sie in einem separaten Gefäß fermentieren, bis die Bohnenbasis bereit ist.
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3
Zusammenführen
Vermische die fermentierten Chilis mit der Bohnenmasse im großen Tontopf gründlich.
Reifung unter der Sonne
-
1
Sonnenbad und Pflege
Stelle den Topf an einen sonnigen Ort im Freien. Decke ihn nachts oder bei Regen ab. Rühre die Paste jeden Morgen gründlich um, damit Sauerstoff an die Masse gelangt und die Feuchtigkeit gleichmäßig verdunstet.
- 💡 Je länger die Paste reift (1 bis 3 Jahre), desto dunkler, dicker und geschmacksintensiver wird sie.
Nachgekocht 2
@rezeptwissen-redaktion
Pixian Doubanjiang – Foto: Wikipedian-in-Waiting (CC0)
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Doubanjiang – Foto: Badagnani (CC BY 3.0)
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