Isländisches Laufabrauð (Schneeflockenbrot)
Das isländische 'Blattbrot' ist eine kunstvolle Weihnachtstradition. Die hauchdünnen, frittierten Fladen werden mit filigranen, handgeschnittenen Mustern versehen und sind sowohl optisch als auch geschmacklich ein Highlight auf der winterlichen Festtafel.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Teigzubereitung
-
1
Flüssigkeiten erhitzen
Erhitze die Milch zusammen mit der Butter, dem Zucker und dem Salz in einem kleinen Topf, bis die Butter geschmolzen ist. Lasse die Mischung anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen.
-
2
Kneten
Vermische das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel. Gieße die Milchmischung hinzu und knete alles zu einem glatten, elastischen Teig.
- 💡 Sollte der Teig zu klebrig sein, füge noch ein wenig Mehl hinzu. Er muss sich sehr dünn ausrollen lassen.
-
3
Ruhen lassen
Decke den Teig mit Frischhaltefolie ab und lasse ihn für mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.
Formen und Schnitzen
-
1
Ausrollen
Teile den Teig in etwa 20 gleich große Stücke. Rolle jedes Stück auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich aus – die Fladen sollten fast durchscheinend sein.
-
2
Muster schneiden
Verwende einen Teller als Schablone, um perfekte Kreise auszuschneiden. Ritze mit einem scharfen Messer kleine V-förmige Einschnitte in Reihen in den Teig. Klappe die entstandenen Dreiecke vorsichtig um, um das charakteristische Zopfmuster zu erzeugen.
Frittieren
-
1
Ausbacken
Erhitze das Öl oder Fett in einem tiefen Topf auf ca. 180°C. Gib die Fladen einzeln hinein und frittiere sie für etwa 10–15 Sekunden pro Seite, bis sie hellgold und knusprig sind.
-
2
Abtropfen und Pressen
Hebe das Gebäck mit einem Schaumlöffel heraus und lasse es auf Küchenpapier abtropfen. Presse die noch warmen Fladen kurz mit einem Brett flach, damit sie beim Abkühlen ihre Form behalten.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Laufabrauð before and after frying – Foto: Surya Mjöll (CC BY 4.0)
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