Crescia Sfogliata di Urbino
Ein herzhaftes, blättriges Fladenbrot aus der Renaissance-Stadt Urbino. Durch die Veredelung mit Schmalz, Eiern und viel Pfeffer entsteht eine besonders aromatische, knusprige Spezialität, die traditionell mit Landschinken, Salami oder Wildkräutern gefüllt wird.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Teigherstellung
-
1
Zutaten vermengen
Häufe das Mehl auf eine Arbeitsfläche und bilde in der Mitte eine Mulde. Gib die Eier, das Salz und den reichlich gemahlenen Pfeffer hinein.
-
2
Kneten
Arbeite das Mehl nach und nach von innen nach außen unter die Eier. Füge dabei schrittweise das lauwarme Wasser hinzu, bis ein geschmeidiger, fester Teig entsteht. Knete diesen für etwa 10 Minuten kräftig durch.
- 💡 Der Teig sollte elastisch sein und nicht mehr an den Händen kleben.
-
3
Ruhephase
Decke den Teig mit einem sauberen Küchentuch ab und lasse ihn bei Zimmertemperatur für mindestens 30 Minuten ruhen.
Formen und Schichten
-
1
Ausrollen
Teile den Teig in 6 gleich große Stücke. Rolle jedes Stück auf einer leicht bemehlten Fläche sehr dünn kreisförmig aus.
-
2
Schmalz auftragen
Bestreiche die Oberfläche jedes Fladens großzügig mit dem weichen Schweineschmalz.
-
3
Rollen und Schnecken
Rolle den bestrichenen Teigfladen eng zu einer langen Wurst auf. Rolle diese Wurst anschließend schneckenförmig ein.
- 💡 Durch dieses Aufrollen entstehen nach dem erneuten Ausrollen die charakteristischen blättrigen Schichten.
-
4
Finales Flachdrücken
Lasse die Teigschnecken kurz ruhen und rolle sie dann vorsichtig wieder zu einem flachen Fladen (ca. 0,5 cm Dicke) aus.
Backen
-
1
Pfanne erhitzen
Erhitze eine gusseiserne Pfanne oder eine flache Platte ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze.
-
2
Goldbraun braten
Backe die Crescia auf beiden Seiten für etwa 3-4 Minuten goldbraun und knusprig aus, bis sich typische dunkle Röstflecken bilden.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Cresciafoje – Foto: Paolo F. Bragaglia, dir. art. Paolo Tramannoni (Ptram at Italian Wikipedia) (PUBLIC DOMAIN)
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