Landschaft & regionale Stimmen
Bahia ist ein wichtiges Zentrum, doch Candomblé-Küchen und afrobrasilianische Gemeinschaften besitzen unterschiedliche rituelle und alltägliche Speisen.
Rezepte, Aromen und Tischkultur
Kulinarisches Porträt
Afro-brasilianische Küche entstand aus dem Wissen versklavter Afrikanerinnen und Afrikaner und ihrer Nachfahren. Westafrikanische Techniken verbanden sich mit brasilianischen Produkten und religiösen Traditionen.
Die kulinarische Handschrift
In der Vorratskammer begegnen sich Palmöl, Okra, Kokos, Bohnen, Garnelen und Chili. Mahlen, Rösten, Schmoren, Grillen und Frittieren verbinden indigene Grundlagen mit afrikanischen, europäischen und asiatischen Einflüssen.
Von Ort zu Ort
Bahia ist ein wichtiges Zentrum, doch Candomblé-Küchen und afrobrasilianische Gemeinschaften besitzen unterschiedliche rituelle und alltägliche Speisen.
Acarajé-Teig aus Augenbohnen wird luftig geschlagen und in Dendê frittiert, Vatapá fein gebunden, Moqueca im Topf geschichtet. Rituelle Kontexte verlangen Respekt.
Gemeinsam essen
Märkte, Straßenstände und Familientische gehören zusammen. Viele Gerichte werden vorbereitet, gefüllt oder belegt und erst durch gemeinsame Beilagen zur vollständigen Mahlzeit.
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