Hamburger Aalsuppe
Ein legendärer Klassiker der norddeutschen Küche: Die Hamburger Aalsuppe besticht durch ihr raffiniertes Spiel aus herzhafter Fleischbrühe, feinem Aal und der charakteristischen süß-sauren Note von Backobst und frischen Kräutern.
Wann möchtest du das kochen?
Zubereitung
Basis der Suppe
-
1
Brühe ansetzen
Setze die Schinkenknochen im kalten Wasser an und lasse sie bei geringer Hitze etwa 1,5 Stunden sanft köcheln, bis eine kräftige Brühe entstanden ist. Schöpfe dabei gelegentlich den entstehenden Schaum ab.
-
2
Backobst einweichen
Weiche das Backobst in einer separaten Schüssel mit etwas warmem Wasser ein, damit es später die optimale Konsistenz hat.
Gemüse und Klößchen
-
1
Gemüse vorbereiten
Putze und schneide Karotten, Sellerie und Lauch in feine Würfel oder Streifen. Die Bohnen solltest du putzen und halbieren.
-
2
Klößchenteig herstellen
Verrühre Mehl, Ei, Milch und eine Prise Muskat zu einem zähen Teig. Forme mit zwei Teelöffeln kleine Klößchen und gare sie in leicht siedendem Salzwasser, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
Fertigstellung
-
1
Einlagen garen
Entnimm die Schinkenknochen aus der Brühe. Gib das vorbereitete Gemüse sowie das eingeweichte Backobst in den Topf und lasse alles etwa 15-20 Minuten garen.
-
2
Aal hinzufügen
Schneide den Aal in mundgerechte Stücke und gib ihn in die Suppe. Lasse ihn bei sehr schwacher Hitze ca. 10 Minuten ziehen – die Suppe darf jetzt nicht mehr kochen, damit der Fisch nicht zerfällt.
-
3
Abschmecken
Hacke die Kräuter fein und rühre sie unter. Schmecke die Suppe mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer ab, bis das typische süß-saure Aroma erreicht ist.
- 💡 Das Verhältnis von Zucker zu Essig ist entscheidend für den authentischen Geschmack – taste dich vorsichtig heran.
-
4
Anrichten
Verteile die Mehlklößchen in tiefen Tellern und gieße die heiße Suppe mit reichlich Einlage darüber.
Nachgekocht 1
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Hamburger Aalsuppe bei Hamburger Fischerstuben – Foto: Zi Li (CC BY-SA 4.0)
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