Plokkfiskur (Isländischer Fischeintopf)
Ein herzhafter, cremiger Nationalklassiker aus Island. Zarter weißer Fisch und weiche Kartoffeln verschmelzen in einer dicken Béchamelsauce zu einem wärmenden Wohlfühlgericht, das traditionell mit dunklem Roggenbrot serviert wird.
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Zubereitung
Vorbereitung der Hauptzutaten
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1
Kartoffeln garen
Koche die Kartoffeln in der Schale in gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten gar. Gieße sie ab, lasse sie kurz ausdampfen, schäle sie noch warm und schneide sie in etwa 2 cm große Würfel.
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2
Fisch pochieren
Bringe Wasser mit einer Prise Salz in einem weiten Topf zum Sieden. Gib den Fisch hinein und lasse ihn bei schwacher Hitze ca. 8-10 Minuten gar ziehen. Hebe den Fisch vorsichtig heraus, lasse ihn abtropfen und zerteile ihn mit zwei Gabeln in mundgerechte Flocken.
Zubereitung der cremigen Basis
-
1
Zwiebeln dünsten
Würfle die Zwiebel sehr fein. Schmelze die Butter im großen Topf bei mittlerer Hitze und dünste die Zwiebelwürfel darin ca. 5 Minuten glasig an, ohne dass sie bräunen.
-
2
Mehlschwitze und Sauce
Rühre das Mehl unter die Zwiebel-Butter-Mischung und lasse es kurz anschwitzen. Gieße die Milch unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen nach und nach hinzu. Lasse die Sauce einmal kurz aufkochen und dann bei niedriger Hitze ca. 5 Minuten köcheln, bis sie eine dicke, cremige Konsistenz erreicht.
Vollendung und Überbacken
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1
Zusammenfügen
Hebe die Kartoffelwürfel und die Fischflocken vorsichtig unter die Béchamelsauce. Würze die Masse großzügig mit Salz, Muskatnuss und dem weißen Pfeffer.
- 💡 Verwende unbedingt weißen Pfeffer für das authentische Aroma; schwarzer Pfeffer wäre zu dominant.
-
2
Gratinieren
Fülle die Mischung in eine Auflaufform und bestreue sie gleichmäßig mit dem geriebenen Käse. Backe den Plokkfiskur im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 10-15 Minuten, bis der Käse goldbraun und knusprig ist.
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3
Servieren
Bestreue das Gericht vor dem Servieren mit frischem Schnittlauch. Reiche dazu traditionell dunkles isländisches Roggenbrot (Rúgbrauð) und gesalzene Butter.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Hákarl (fermented shark) at Café Loki – Foto: bnhsu (CC BY-SA 2.0)
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