Isländisches Rúgbrauð (Donnerbrot)
Ein traditionelles, dunkles Roggenbrot aus Island mit einer fast kuchenartigen, dichten Textur und einer feinen natürlichen Süße. Durch das extrem langsame Backen karamellisiert der Teig und entwickelt sein einzigartiges Aroma – ganz ohne Hefe.
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Zubereitung
Vorbereitung des Teigs
-
1
Trockene Zutaten mischen
Vermische das Roggenmehl, Weizenmehl, Salz, Backpulver und Natron in einer großen Rührschüssel gründlich miteinander.
- 💡 Siebe das Mehl optional, um Klümpchen zu vermeiden und eine gleichmäßigere Textur zu erhalten.
-
2
Flüssigkeiten hinzufügen
Gib die Buttermilch und den Sirup zu den trockenen Zutaten. Rühre alles mit einem stabilen Löffel oder den Knethaken der Küchenmaschine glatt, bis ein klebriger, schwerer Teig entsteht.
Backvorgang
-
1
Form vorbereiten
Fette eine Kastenform großzügig mit Butter ein. Fülle den Teig hinein und streiche die Oberfläche glatt.
- 💡 Um das Brot später leichter lösen zu können, kannst du den Boden der Form zusätzlich mit Backpapier auslegen.
-
2
Luftdicht verschließen
Decke die Form sehr fest mit Aluminiumfolie ab oder verwende einen passgenauen Deckel. Es ist wichtig, dass kaum Feuchtigkeit entweichen kann, damit das Brot dämpft statt austrocknet.
-
3
Langsames Garen
Schiebe das Brot in den auf 100°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen. Lasse es dort für etwa 8 bis 10 Stunden garen. Idealerweise bereitest du es über Nacht vor.
Fertigstellung
-
1
Abkühlen und Ruhen
Nimm das Brot aus dem Ofen und lasse es in der verschlossenen Form vollständig abkühlen. Wickle es danach in Frischhaltefolie ein und lasse es mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) ruhen, bevor du es anschneidest.
-
2
Servieren
Schneide das Rúgbrauð in dünne Scheiben. Serviere es klassisch mit isländischer Butter, geräuchertem Lamm (Hangikjöt) oder eingelegtem Hering.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Rugbrød – Foto: No machine-readable author pro (CC BY-SA 3.0)
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