Kinpira Gobō (Japanisches Klettenwurzel-Gemüse)
Ein traditionelles, japanisches Beilagengericht mit einer perfekten Balance aus Süße und Würze. Die Klettenwurzel verleiht dem Gericht eine einzigartige, erdige Note und bleibt auch nach dem Schmoren wunderbar knackig.
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Zubereitung
Vorbereitung des Gemüses
-
1
Klettenwurzel reinigen
Schabe die dunkle Haut der Klettenwurzel vorsichtig mit dem Messerrücken oder einem Sparschäler ab. Die Wurzel muss nicht komplett weiß geschält werden, da unter der Haut viel Aroma sitzt.
-
2
Schneiden und Einweichen
Schneide die Wurzel in ca. 5 cm lange, feine Streifen (Julienne). Lege die Streifen sofort für 5 bis 10 Minuten in eine Schüssel mit kaltem Wasser, um die erdige Bitterkeit zu mildern und Verfärbungen zu verhindern.
- 💡 Das Wasser wird sich dunkel verfärben – das ist normal. Gieße das Gemüse vor der Verwendung gründlich ab und tupfe es trocken.
-
3
Karotten vorbereiten
Schäle die Karotten und schneide sie ebenfalls in feine, etwa gleich große Streifen wie die Klettenwurzel.
Zubereitung
-
1
Anbraten
Erhitze das Sesamöl in einem Wok oder einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Klettenwurzelstreifen hinein und brate sie unter Rühren ca. 2-3 Minuten an, bis sie leicht glasig werden.
-
2
Karotten hinzufügen
Füge die Karottenstreifen hinzu und brate alles zusammen für weitere 2 Minuten, bis das Gemüse leicht weich, aber noch bissfest ist.
-
3
Würzen und Schmoren
Gib Zucker, Sake und Mirin hinzu und rühre kurz um. Gieße dann die Sojasauce ein. Reduziere die Hitze etwas und lasse die Flüssigkeit unter ständigem Rühren fast vollständig einkochen, bis das Gemüse glänzt.
-
4
Vollenden
Streue die Chiliflocken und den gerösteten Sesam über das Gemüse. Mische alles noch einmal kurz durch und serviere das Kinpira Gobō warm oder bei Zimmertemperatur.
Nachgekocht 1
@rezeptwissen-redaktion
Villtakjas 2008 – Foto: Epukas (PUBLIC DOMAIN)
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