Kräuter, Prahok und eine Küche zwischen Mekong, Tonle Sap und Kardamombergen.
Kambodschanische Küche verbindet Reis, Süßwasserfisch, Kräuter und fermentierte Würzen. Sie arbeitet oft aromatisch und säuerlich, nicht automatisch sehr scharf.
Die kulinarische Handschrift
Was diese Küche ausmacht
In der Vorratskammer begegnen sich Reis, Prahok, Fisch, Kroeung, Kokos und Palmzucker. Pasten werden im Mörser aufgebaut, Kokosmilch sanft reduziert, Fleisch und Gemüse über Feuer geröstet oder im Wok schnell gegart. Fermentierte Würzmittel geben selbst hellen Gerichten Tiefe.
Von Ort zu Ort
Regionen, Techniken und Alltag
01
Landschaft & regionale Stimmen
Tonle-Sap-Region, Phnom Penh, Nordwesten und Küste setzen andere Akzente bei Fisch, Pfeffer, Kokos und Einflüssen aus Nachbarländern.
02
Handwerk & Alltag
Kroeung wird aus Rhizomen und Kräutern gestoßen, Amok sanft gedämpft, Prahok sparsam für Tiefe eingesetzt. Suppen halten Kräuterduft und Säure im Vordergrund.
Gemeinsam essen
Die Kultur am Tisch
Geteilt wird, was in der Mitte steht; individuell abgestimmt wird mit Dips, Limette, Chili oder eingelegtem Gemüse. So bleibt die Mahlzeit gemeinschaftlich und zugleich persönlich.